Reisen ohne Sorgen

Sommerzeit ist Urlaubszeit: Laut einer Studie der Ersten Bank geben Herr und Frau Österreicher rund 1100 Euro für eine Reise aus. Doch wie gewissenhaft sind wir beim Thema Reiseversicherung? Ehrlich gesagt investiert man das Geld doch lieber in ein paar Mojitos als diverse Versicherungen abzuschließen. Passiert schon nix!

Eine schlechte Idee, denn im Falle eines Notfalles kann eine Krankheit oder ein Unfall nicht nur den Urlaub vermiesen, sondern auch ein schwarzes Loch im Börserl verursachen. „Die E-Card ist im Ausland oftmals hinfällig, weil Privatkliniken oder Ärzte meistens nicht mit Sozialversicherungen abrechnen“, erklärt Lisa Reisenhofer vom ÖAMTC Graz-West. Eine Nacht im Krankenhaus kostet um die 1.500 Euro, ein Hotelarzt mindestens 100 Euro pro Behandlung. Das Limit der meisten Kreditkarten ist auf 10.000 Euro beschränkt und da die Beträge meist vor Ort bezahlt werden müssen, kann man längere Behandlungen im Ausland oft gar nicht bezahlen.

Böse Überraschungen kann man auf jeden Fall mit einer passenden Reiseversicherung verhindern, denn wenn es zu einem Ernstfall kommen sollte, ist es ratsam, vorbereitet zu sein. „Wichtig ist es beim Eintritt eines Leistungsfalles unbedingt die jeweilige Versicherung zu verständigen. So kann abgeklärt werden, was passiert ist und wie am bestmöglichsten geholfen werden kann“, so Reisenhofer. Wichtig sei es auch, dass man sich vor Beginn der Reise eine Kontaktperson mit Nummer und Adresse im Heimatland notiert und auch die eigene Reisepass-Nummer bereit hält.

Damit man aber im Vorfeld schon gut abgesichert ist, sollte man sich am besten die in Österreich für das jeweilige Urlaubsland  empfohlenen Impfungen frühzeitig beim Hausarzt holen. Außerdem ist es immer ratsam, die gewohnten Medikamente gut geschützt in einer Reiseapotheke mitzuführen.

Speziell für Allergiker*innen kann eine Reise ins Ausland eine große Hürde sein. Vor allem bei Lebensmittelunverträglichkeiten gestaltet sich die Menüauswahl in fremdsprachigen Ländern schwierig. Abhilfe schaffen kann hier das neue Allergiewörterbuch des ÖAMTC, welches gratis zum Download auf der Website verfügbar ist. „Im Allergiewörterbuch sind alle möglichen Unverträglichkeiten in zehn Sprachen aufgelistet. Das Wörterbuch kann man sich zu Hause ausdrucken, und dann den Kellner*innen im Urlaubsland vorlegen“, erzählt Lisa Reisenhofer.

Mit so vielen Tipps kann der Urlaub doch nur zur schönsten Zeit des Jahres werden!

Bis dann und schönen Urlaub,

Melanie

Ein Besuch bei Bernd Boßmann

Könnt ihr euch noch an den Beitrag erinnern, den ich im Januar 2016 gepostet habe, in dem es um das Thema „Sternenkinder“ ging? Nein? Dann könnt ihr hier den Text nachlesen.

Mein Artikel damals handelte vom „Garten der Sternenkinder“ und Bernd Boßmann, der das Projekt ins Leben gerufen hatte. Es war eines meiner ersten Interviews und ich war natürlich aufgeregt und top vorbereitet. Letzteres hat mich gelehrt, das eine gute Vorbereitung nicht immer von Vorteil ist, denn von meinen Fragen, die ich aufgeschrieben hatte, habe ich genau eine gestellt. Der Rest war spontan und aus dem Kontext heraus. Alles kann man eben nicht recherchieren!

Vor ein paar Tagen, also eineinhalb Jahre später, war ich mit einer Freundin wieder auf dem alten St.-Matthäus-Kirchhof, um Bernd zu treffen. Eigentlich war unser Gespräch für eine Uni-Prüfung bestimmt, da sich aber die Aufgabe geändert hatte, lag  das dann natürlich nicht mehr im Fokus unseres Treffens. Trotzdem habe ich mich sehr gefreut, ihn wiederzusehen.

Unseren Besuch habe ich vorher telefonisch angekündigt, viel zu groß ist die Gefahr, dass Bernd nicht anzutreffen ist. Bestatter, Theater-Chef, Gründer eines Friedhofcafés: Logisch, dass man da viel um die Ohren hat. „Du musst schon ein bisschen Zeit mitbringen, du weißt doch, wenn ich einmal quatsche, dann lange“, meinte er also schon im Voraus. Diesmal habe ich mich dann auch einfach nicht darauf vorbereitet. Zuhören und nachdenken war die Devise.

„Ihr Journalisten habt das noch immer mit dem Siezen, oder? Also ich sieze eigentlich nur Leute die ich nicht mag. Bankberater zum Beispiel“, waren Bernds erste Worte an mich.  Das versteckte Angebot um uns zu Duzen, fühlte sich irgendwie an als hätte ich einen Freund wiedergetroffen, den ich jahrelang nicht gesehen habe. Und Freunde, die man jahrelang nicht gesehen hat, haben natürlich auch immer viel erlebt in der Zwischenzeit. Auf die Frage, wie sich das Projekt mit den Friedhof für Sternenkinder entwickelt hat, seufzte Bernd nur: „Leider sind sehr viele Eltern von solchen Schicksalen betroffen. Aber natürlich, der Garten der Sternenkinder wird nach wie vor in Anspruch genommen und wir erweitern ihn regelmäßig.“

Während unserem Gespräch haben wir uns auch mitten im „Garten der Sternenkinder“ gesetzt. Für mich eine eher komische Situation, aber Bernd erzählte mir, dass auf diesem Friedhof sogar Feste gefeiert werden, also zwischen den Gräbern. „Der Tod trifft uns früher oder später alle, und jeder geht anders damit um. Aber deshalb soll er auf keinen Fall ein Tabu werden oder etwas, wovor man Abstand halten muss!“, meinte er als er meinen etwas kritischen Blick sah. „Am schlimmsten ist es immer, wenn Kinder zurechtgewiesen werden, die etwas lauter sind oder am Friedhof spielen möchten“, so Bernd. Denn Kinder haben ihren eigenen Trauerprozess und können in solchen Momenten gar nicht begreifen, warum sie jetzt zurechtgewiesen werden.

„Eine Geschichte hat mich besonders berührt: Eine Mutter kam einmal zu mir, die gerade ihr zweites Kind verloren hatte. Ihr kleiner Sohn, der sie begleitete, spürte natürlich von Anfang an, dass da etwas nicht stimmt. Als die Mutter dann vor lauter Trauer tränenüberströmt am Boden kauerte, hat sie der Kleine rührend getröstet und für mich wie ein Erwachsener gewirkt. Es war herzzerreißend“, schilderte Bernd.

Da saßen wir also, mitten auf dem Friedhof und während Bernd mir Geschichten erzählte, wir über Kindererziehung diskutierten und dann im Endeffekt doch über Gott und die Welt sprachen , wurde die Situation für mich immer surrealer. Was habe ich früher gelernt? Auf dem Friedhof muss man leise sein. Ein düsterer und trauriger Ort, der nicht dazu einlädt, länger zu bleiben als man eigentlich muss.

Bernd hingegen hat mir ein bisschen die Augen geöffnet. Nicht alles, was man in jungen Jahren gelernt hat, stellt sich als richtig heraus. Also gibt es hoffentlich irgendwann ein nächstes Treffen mit Bernd. Wieder mitten auf dem Friedhof!

Bis bald,

Melanie

Der Fall Jörg Kachelmann

Ich weiß, die Jahreskonferenz von Netzwerk-Recherche ist nun bald einen Monat vergangen. Aber eine letzte Veranstaltung von diesem Wochenende ist mir noch in Erinnerung geblieben, worüber ich gerne berichten würde.

Der Fall Kachelmann ist mir als Paradebeispiel der Skandalisierung in den deutschen Medien in den letzten beiden Jahren meines Studiums immer wieder ins Gedächtnis gerufen worden. Ehrlich gesagt habe ich mich aber nie damit auseinandergesetzt, und als ich den Namen Jörg Kachelmann auf dem Programm der NR-Konferenz las, fiel mir nur eines ein:“ Achja, die Vergewaltigungsstory!“ Alle, die nicht ganz nachvollziehen können, wovon ich rede, können sich am besten hier einen Überblick verschaffen.

Nach der Stunde, in der Jörg Kachelmann seine Geschichte erzählt hatte, hätte ich mich am liebsten selbst geschlagen für meine banalen Gedanken, die ich vor der Veranstaltung hatte. „Vergewaltigungsstory“? Was stimmt denn nicht mit mir? Wie gesagt, ich hatte mich vor der Jahreskonferenz nie wirklich mit dem Thema auseinandergesetzt und als der Fall gerade aktuell war, war ich vierzehn Jahre alt. Das soll natürlich keine Ausrede sein, denn mit vierzehn habe ich zwar Zeitungen gelesen, aber das ich nun explizit über den Fall Kachelmann nachgedacht hätte, wäre mir im Traum nicht eingefallen.

Jörg Kachelmann ist ein gestandener Mann, der schlagfertig ist und unglaublich selbstbewusst wirkt. Aber man merkt auch, wie der ganze Prozess ihm zugesetzt hat. Während des Interviews mit Sarah Tacke auf der Konferenz musste er sich des Öfteren sammeln. Leicht hatte er es nicht und das er nun auch seinen Beruf als Moderator nicht mehr ausüben kann, ohne mit dem Prozess in Verbindung gebracht zu werden, ist natürlich nur die Spitze des Eisbergs.

Der Punkt ist aber, dass Jörg Kachelmann unschuldig ist. Im Mai 2011 war sein Freispruch rechtskräftig und trotzdem wird er nur noch mit diesem Prozess assoziiert.  Was durchaus auch an der Berichterstattung der Journalist*innen liegt. Denn wenn man sich diese so durchliest, hat man das Gefühl, das alle sowieso von der Schuld Kachelmanns ausgegangen sind. Übereifrig, würde ich sagen. Googelt einfach ein bisschen, ihr werdet verstehen, was ich meine!

Jörg Kachelmann selbst hat außerdem die Bild Zeitung verklagt, die sich während des Kachelmann-Prozesses mit Alice Schwarzer als Reporterin rühmte. Man kann davon halten was man möchte, aber die Berichterstattung des Prozesses mit den Worten „Denn das war das Maximum, was sie in diesem Fall erreichen konnte: einen Freispruch dritter Klasse“ zu beenden, spricht nicht unbedingt für einen hohen Standard. Natürlich ist es nicht gerade zufriedenstellend, die ganze Zeit im Unrecht gewesen zu sein und eventuell zu früh verurteilt zu haben. Aber es dann so auszulegen, ist wahrscheinlich nicht gerade die feine englische Art.

Der Fall Kachelmann und damit auch die Berichterstattung von Alice Schwarzer ist nur ein Beispiel von vielen, dass auch im Journalismus einiges falsch läuft. Es ist menschlich, sich zu irren und eventuell seine Meinung zu ändern. Das sollten auch einige Journalist*innen lernen, denn es ist auch okay, Fehler zu machen. Wenn man aber für die Öffentlichkeit arbeitet und Meinungen anderer beeinflussen kann, sollte man auch zu diesen Fehlern stehen, recherchieren und korrigieren. Und zwar so korrigieren, dass das auch jede*r verstehen kann. So müssen in Zukunft Einzelpersonen vielleicht nicht mehr leiden, denn solche Berichterstattungen können ganze Existenzen und Leben zerstören. Die Erkenntnis ist ein schwacher Trost für Jörg Kachelmann, aber ein guter Vorsatz für die Zukunft!

Bis bald,

Melanie

 

 

Ehe für alle

Am 17. Mai 1990 traf die WHO (Weltgesundheitsorganisation) die Entscheidung, Homosexualität nicht mehr als psychische Krankheit anzusehen. Heute, rund 27 Jahre später, wurde im deutschen Bundestag beschlossen, dass auch gleichgeschlechtliche Paare heiraten dürfen. Bei 623 abgegebenen Stimmen sprachen sich 393 Abgeordnete für die rechtliche Gleichstellung homosexueller Paare aus.

Das Thema dieser Abstimmung steht nicht erst seit kurzem zur Debatte und hat im Vorfeld schon ziemlich viele, „schlagfertige“ Gegenargumente hervorgezaubert. Von „Mimimimi, das ist doch gegen die Natur, mimimi“ bis zum Familienvorschlag der AfD trieben es die Politiker*innen bunter als auf der Regenbogenfahne. Aus diesem Anlass hier:

Die zehn „schönsten“ Argumente gegen die Ehe für alle

1. „Die Ehe ist ein Bündnis zwischen Mann und Frau! Das war schon immer so.“

Die Erde ist eine Scheibe! Das war schon immer so. Folter ist eine super Methode um Informationen zu kriegen! Das war schon immer so. Frauen dürfen nicht wählen! Das war schon immer so. Alles ganz logisch, oder?

2. „Die Ehe dient der Fortpflanzung.“

Okay, wenn das so ist, dann müssten  alle Paare, die heiraten wollen, ihre Fruchtbarkeit medizinisch belegen lassen. Außerdem müsste dann ein Gesetz entworfen werden, welches bestimmt, in welchem Zeitraum nach der Eheschließung das erste Kind geboren werden muss. Sonst macht das alles keinen Sinn!

3. „Das Kindeswohl muss geschützt werden.“

Bei solchen Argumenten denkt man doch gerne an „Teenie-Mütter“ oder „Teenager werden Mütter“ und fragt sich, wo die ganzen Moralapostel in diesem Fall bleiben. Außerdem gibt es viele Kinder und Jugendliche, die sich eine Familie wünschen und diese erst durch Adoption bekommen können. Da es in der gleichgeschlechtlichen Ehe theoretische zu keiner Fortpflanzung kommen kann, haben so viele Kinder eine Chance auf eine Familie. Übrigens beweisen Studien, dass es Regenbogenkindern nicht schlechter geht als Kindern in einer „heterosexuellen Familie“.

4. „Dann könnte man auch Vielehen erlauben.“

Wo auch immer dieses Argument herkommt: Mit einem Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe, wo es wie bei der heterosexuellen Ehe um ZWEI Menschen geht, die sich lieben, diskriminiert man auch die sexuelle Orientierung der einzelnen Person. Somit lässt sich eine homosexuelle Ehe gar nicht gleichschließen mit einer Vielehe. Denn hier können die Personen (zumindest einmal) verheiratet sein.

5. „Es gibt doch die eingetragene Lebenspartnerschaft.“

Ja, aber in dieser sind die Rechte der beiden Partner*innen wiederum  anders als in der Ehe. Und warum sollte man jemanden Rechte wegnehmen, nur weil sie/er sich in eine/n Frau/Mann verliebt hat?

6.“Aber in der Bibel steht, das…“

Das Eva aus der Rippe Adams gezeugt wurde? Sind die beiden dann nicht verwandt? Wie auch immer,  ich bezweifle stark, dass Gott Waffen, Kriege und ähnliches gut heißt, und sich gegen Liebe aussprechen würde.

7.“Die Ehe steht im Grundgesetz. Eine Änderung wäre verfassungswidrig.“

Well played, immer schön auf das Grundgesetz zurückgreifen, da kann man nichts falsch machen. Blöd nur, wenn das einzig und allein „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung“ steht. Wer nun wen heiraten darf, ist darin aber nicht festgelegt und eine Änderung somit unnötig.

8. „Das spricht gegen die deutsche Leitkultur.“

Döner essen, Mode aus Italien tragen und sich nicht in einer Schlange anzustellen dann auch.

9. „Das ist gegen die Natur.“

Liebe ist eine (komplizierte) biochemische Reaktion im Körper eines Menschen ausgelöst durch Hormone. Also sehr natürlich. Was allerdings gegen die Natur sprich sind Autos, Plastik und Herzschrittmacher. Noch Fragen?

10. „Das kann man nicht machen.“ – Hedwig von Beverfoerde

Naja, liebe Frau von Beverfoerde, irgendwie schon, wie sie vermutlich mitbekommen haben!

Traurig eigentlich, dass im Jahre 2017 Diskriminierung und Benachteiligung noch immer mit solchen Argumenten verteidigt werden. Man muss selbst nicht homosexuell sein, um die Rechte anderer einzufordern. Denn schlussendlich geht es um Liebe und nichts anderes. Vielleicht versteht das auch Österreich irgendwann.

Bis bald,

Melanie

 

nr-Jahreskonferenz 2017

Dieses Wochenende fand die diesjährige Netzwerk-Recherche-Jahreskonferenz zum Thema „Leiden schafft Recherche“ auf dem NDR-Gelände in Hamburg statt. Und was soll ich sagen? Nicht nur der Header der Veranstaltung klingt komplex, sondern auch die Vorträge, Workshops und Diskussionen hatten es in sich.

Als angehende*r Journalist*in blickt man immer wieder mit einer gewissen Ehrfurcht zu den „alten Hasen“ im Business auf. Wird mir die „Story meines Lebens“ auch einmal in die Arme fallen? Oder werde ich ewig bei einer Lokalzeitung sitzen und mich darüber freuen, wenn alle paar Jahre ein neuer Bürgermeister gewählt wird, damit ich ein Interview führen kann? Bitte nicht falsch verstehen: Das ist ebenso eine Arbeit, die einen erfüllen kann. Aber vor allem, wenn man jung ist und für diesen Beruf „brennt“, hat man ganz andere Ziele und somit auch insgeheime „Vorbilder“.

Umso aufregender war es natürlich, diese dann auch in Hamburg zu treffen. Ob nun Franziska Augstein, Hans Leyendecker, Ingo Zamperoni oder Armin Wolf: So viele verschiedene Meinungen treffen selten aufeinander. Zuhören, mitreden und das alles auf Augenhöhe ist meiner Meinung nach für einen gewissen Lernprozess viel wichtiger, als Vorlesungen in der Universität. Denn noch kein*e gute*r Journalist*in ist vom Büro aus schlau geworden. Und das ist nur eine der wenigen Erkenntnisse, die ich dieses Wochenende gesammelt habe.

Ob ich nun meine ganzen Eindrücke auf einen Punkt bringen kann? Ehrlich gesagt würde ich es sehr traurig finden, wenn ich das könnte. Nach spannenden Diskussionen war ich selbst oft zwiegespalten und ich bin noch immer verblüfft, wie verschieden man Themen aufbereiten und dann verbreiten kann. Als Journalist trägt man diese Verantwortung mit sich. Denn ich habe auch gelernt, dass ein Fehler nicht nur eine Fehlinformation für die Rezipient*innen bedeutet, sondern auch Leben zerstören kann. Dass Aktivismus und Journalismus schwer zu trennen sind und dennoch trennbar sein müssen. Und auch, dass eine einheitlich neutrale Haltung ein Wunschgedanke ist, hinter dem sich viele gerne verstecken.

Ich verbleibe jedenfalls mit der allerwichtigsten Erkenntnis, die ich von diesem Wochenende mitgenommen habe: Der beste Lehrer ist die Lebenserfahrung. Das ist so und wird auch immer so bleiben!

Bis bald,

Melanie

Österreich raucht aus

Eines der letzten „Raucherparadiese“ Europas: Ein fragwürdiges Kompliment für Österreich, vor allem anlässlich des Weltnichtrauchertages am 31.05.2017. Letztes Jahr wurde nach langem hin und her beschlossen, dass ab Mai 2018 in Österreich alle öffentlichen Orte, wo Speisen und Getränke hergestellt, verarbeitet, verabreicht oder konsumiert werden, rauchfrei sein müssen.

Jeder Österreicher kennt es: Man geht am Samstag „eh nur einen Sprung fort“ und wacht Sonntag dann mit fünf neuen Brandblasen und als lebende Tschick wieder auf. Im Endeffekt bereut man nicht das letzte Glas Spritzer, sondern viel mehr die Tatsache, dass man die ganze Kleidung im Schlafzimmer liegen gelassen hat. Die lässt sich übrigens super wiederverwenden, in dem man sie nochmal anzieht um für das Mittagessen ins Gasthaus zu gehen. Vorausgesetzt, man hat sich am Vortag nicht ang’spieben, eh kloa!

Außerdem ist es selbstverständlich, dass man in Österreich ab 16 Jahren Zigaretten kaufen darf. Der ganze Spaß soll aber auch ein Ende finden: Laut einem Beschluss der Jugendreferent*innen der Bundesländer soll das Alterslimit für den Zigarettenkauf auf 18 Jahre angehoben werden, und das Mitte 2018. Übersetzt: Die Jahrgänge nach 2000 können sich jetzt das Anfangen mit dem Rauchen ersparen, weil es schließlich noch dauert, bis sie ihre eigenen Tschick kaufen können. Oder die älteren Jahrgänge nutzen das Privileg der Volljährigkeit und handeln mit Zigarrettenpackungen á la „Oida, i hätt do wos für di, nur 10 Euro pro Packerl!“ Über die moralische Vertretbarkeit muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Die Meinungen über die neuen Beschlüsse sind natürlich nicht nur in der Bevölkerung, sondern auch in der Politik geteilt. Während SPÖ-Gesundheitssprecher Erwin Spindelberger 2016 von einem „historischen Beitrag zur Steigerung der Gesundheit der Menschen in Österreich“ sprach, argumentierte die damalige Klubobfrau des Team Stronachs Waltraud Dietrich damit, dass man  „nicht alles, was die Gesundheit gefährdet, aus dem Leben entfernen kann.“ Was Alexander van der Bellen als Bundespräsident und bekennender Kettenraucher dazu sagt, würde den einen oder anderen vielleicht auch interessieren.

Die einzige Frage, die ich mir nun stelle: Warum dauert das alles so lange? Warum müssen Gastronomie-Betriebe zuerst in getrennte Raucher-Lokalteile investieren, wenn sie ein paar Jahre später sowieso alles auf Nichtraucher umstellen müssen? Warum kann das Jugendschutzgesetz nicht so schnell wie möglich geändert werden, sondern wird erst „irgendwann Mitte 2018“ in Kraft treten? Aber Hauptsache es kleben die unnötigen Bilder auf den Zigarettenschachteln, denn deshalb haben bestimmt schon viele mit dem Rauchen aufgehört…

Bussi Baba,

Melanie

Menschen Museum Berlin

Alle Präparate dieser Ausstellung sind echt. Sie stammen von Menschen, die zu Lebzeiten darüber verfügt haben, dass ihr Körper nach dem Ableben dauerhaft konserviert und in dieser Ausstellung für die Ausbildung zukünftiger Generationen verwendet werden darf. […] Dafür sind wir Ihnen zu tiefem Dank verpflichtet.“

Dankbarkeit. Etwas, das in unserer modernen Welt schon lange zu kurz kommt. Wir leben zu schnell, essen zu viel und schlafen zu wenig. Das wir aber eigentlich aus „Zufall“ hier sind, und uns nur ein Körper für dieses Leben gegeben wurde, vergessen wir viel zu oft. Auch wenn unsere Knochen stärker als Stahl sind, wir machen uns selbst kaputt mit schlechter Ernährung oder durch gebrochene Herzen.

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Die Ausstellung „Körperwelten“ von Dr. Gunter von Hagens im Berliner Menschen Museum am Alexanderplatz fasziniert nicht nur Mediziner*innen, sondern ist für Jung und Alt gedacht. Das Werk des deutschen Arztes soll zur Aufklärung der Öffentlichkeit beitragen, ohne das die Identität der Spender*innen Preis gegeben wird.

Natürlich kann man darüber diskutieren, ob es verwerflich ist, tote Körper und vor allem Babys auszustellen. Doch um etwas wirklich verstehen zu können, muss man es gesehen haben.

Bis bald,

Melanie

Felix fliegt nun ohne Fallschirm

Felix wer? Ach stimmt, der Baumgartner, der seine Freundin gerne in ein Möbelstück verwandelt, wenn es einmal schnell gehen muss. Als Stratosphärenspringer kann es vorkommen, dass die Sauerstoffversorgung des Gehirns zu kurz kommt. Bei 39 Kilometer im freien Fall auf die Erde könnte natürlich durchaus Schlimmeres passieren. Blöd nur, wenn der eigene Weltrekord zwei Jahre später von einem Wissenschafter gebrochen wird und die ganzen Bemühungen umsonst waren…

Was macht man dann? Richtig, man redet über Politik, merkt aber, dass man selbst dafür zu unsympathisch ist und befürwortet eine „gemäßigte Diktatur“, weil man „in einer Demokratie nichts bewegen könne“. Wenn also aus der Politikerkarriere auch nichts wird, bleibt einem nur mehr eines übrig: Ein sexistisches Arschloch auf sozialen Plattformen zu werden. Respekt, funktioniert bis jetzt super!

Jüngstes Beispiel ist die Kritik an der Kritik von Puls- 4-Infochefin und Moderatorin Corinna Milborn. Richtig gelesen: Die Kritik an der Kritik. Gehört zum guten, österreichischen Ton die ganze Sudderei. Die Diskussion wurde durch die Osterwerbung von Palmers angestiftet, worauf Corinna Milborn reagierte. Auf dem Bild sind sechs, nur mit Unterwäsche bekleidete Frauen zu sehen, die bäuchlings in einem schmutzigen Raum auf einem alten Teppich Palmers-Höschen präsentieren. Die Werbung erinnert Frau Milborn an ihre „Recherchen zu Menschenhandel“ und „so eine Ästhetik“ sei für Werbung „sehr unpassend“. Die Krone berichtete unter anderem über ihre Kritik, sowie über das Statement von Bundeskanzlersohn Nikolaus Kern, Journalistin Nina Horaczek und weiteren Persönlichkeiten. Den ganzen Artikel der Krone dürfte sich Felix Baumgartner dennoch nicht durchgelesen haben, denn der wetterte prompt auf seiner Facebook-Seite nur über Corinna Milborn:

©Facebook: Felix Baumgartner

 

Soso, er springt da „gerne mal dazwischen rein“. Frau Milborn kann wirklich froh sein, das er sie nicht sofort anspringen will, sondern nur ihre Figur kritisiert. Aber machen Sie sich nichts daraus, Frau Milborn, kein Wunder, wenn jemand „Born to fly“ ist. Nämlich „Born to fly into a Fettnäpfchen“. Aber vielleicht wird es doch nochmal spannend zwischen den beiden, denn Felix Baumgartner hat „doch sicher die Eier, sich der Diskussion zu stellen“. Jedenfalls in der PULS4-Sendung „Pro und Contra“. Bis dahin würde ich ihm nur gerne ans Herz legen, dass „Weltklasse“ ein Substantiv ist und man es groß schreibt. Aber was weiß ich als Frau schon? Ich gehöre in die Küche und zwar als Esstisch-Ersatz.

Bussi baba,

Melanie

Veränderungen mit Folgen

Der Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung ist längst kein Geheimnis mehr. Die Metaphylaxe, sprich die prophylaktische Behandlung von allen Tieren im Stall wenn ein Krankheitsfalls auftritt, gehört zur Betriebsroutine. Verständlich, aus betriebswirtschaftlicher Sicht. Was aber macht dieses Antibiotika mit dem menschlichen Körper nach dem Verzehr? Können wir wirklich eine „Antibiotikaresistenz“ entwickeln?

Vorweg: Nicht der Mensch selbst wird resistent, sondern die Krankheitserreger können durch Antibiotika nicht mehr abgetötet werden. Einfach zusammengefasst bedeutet das, dass Bakterien über die Jahre hinweg einen Schutzmechanismus entwickelt haben, um ihren Stamm vor dem Aussterben zu bewahren. Eine Mutation mit Folgen!

Laut einer Studie der  Weltgesundheitsorganisation (WHO) sterben rund 70.000 Menschen weltweit an den Folgen von Infektionen mit multiresistenten Keimen. Besonders gefährdet sind hierbei Babys, ältere Menschen, AIDS-Patienten, Organempfänger oder Krebspatienten, die aufgrund einer Chemotherapie stark geschwächt sind.

Diese Patient*innen bekommen meist Reserveantibiotika, also Antibiotika die Ärzte*innen verschreiben, wenn es keine andere Möglichkeit der Behandlungsform gibt. Diese Arzneimittel werden als „besonders wichtig für den Menschen“ eingestuft, und müssen daher möglichst selten in Verwendung kommen.  Laut WELT handelt sich um Antibiotika aus der Gruppe der Fluorchinolone, die Menschen bei hartnäckigen Harn- und Atemwegsinfektionen verschrieben werden, und um Cephalosporine der dritten und vierten Generation, also neuere Medikamente.

Nun zur eigentlichen Problematik: Wenn in großen Mastbetrieben Tiere erkrankt sind,  muss schnell und effektiv gehandelt werden. Ein Tier allein mit Medikamenten zu versorgen ist in diesem Fall sinnlos, da man nicht weiß, welche anderen Tiere noch mit den Erregern infiziert sein könnten. Um hier eine Epidemie zu vermeiden, müssen möglichst alle Krankheitserreger im Betrieb abgetötet werden. Reserveantibiotika vernichten eine große Spannbreite der Bakterien, und sind ein effizienter Lösungsweg. Vorausgesetzt alle Tiere werden mit den Präparaten gefüttert. Umso öfter nun aber diese Reserveantibiotika verwendet werden, umso eher „gewöhnen“ sich die Bakterienstämme und werden resistent. Das führt nun einerseits dazu, das Reserveantibiotika nicht mehr alle Bakterien abtöten können und andererseits zu einem veränderten Bakterienstamm, der für Mensch und Tier gefährlich werden kann.

In Deutschland ist die Verordnung der Medikamente erlaubt, jedoch ist das Thema ein politischer Streitpunkt. Der deutsche Agrarminister Christian Schmidt (CSU) sprach sich 2016 im ARD-Morgenmagazin gegen ein Verbot von Reserveantibiotika in der Tierhaltung aus. Es sei „rechtlich und medizinisch nicht möglich“, jedoch soll der Einsatz von Reserveantibiotika in der Tiermedizin reduziert werden.

Das diverse Bakterien resistent gegen Antibiotika sind, liegt natürlich nicht nur am Fleischverzehr. Auch die häufige oder falsche Einnahme des Medikaments trägt dazu bei. In einer Studie der WHO gab ein Drittel der 9772 Befragten an, das sie die Tabletten nur so lange einnehmen, bis die Symptome abgeklungen sind. Ein fataler Fehler, denn das begünstigt eine Antibiotikaresistenz der Bakterien. Neben der Nahrung und der richtigen Einnahme ist die Hygiene auch ein wichtiger Faktor, nicht nur innerhalb von Krankenhäusern und sanitären Anlagen.

Bis bald,

Melanie

Brandnew Dating-Tipps 2017

Mädels, packt die Rasierer aus und eure „Hello-Kitty“-BHs wieder ein: Der Frühling steht vor der Tür und so auch Testosteron überlastetes, männliches Material. Vergesst ab heute eure absolut romantische Beziehung mit den „Hallo-bittschon!“-Dönermann zwei Straßen weiter. Denn nur, weil er weiß, das ihr euren Döner ohne Tomaten wollt, muss er nicht unbedingt der sein, der euch um drei Uhr nachts mit drei Promille und nur einen Schuh am Fuß nach Hause bringt. Wir warten jetzt auf Mr. Right, wie er mit seinem schneeweißen Gaul auf uns zugeritten kommt und uns dann gentlemanlike auf einen veganen LowCarb-Chiasamen-Apfelzimt-Shake im Mcfit unserer Wahl einlädt.

Als professionelle Fulltime-Bloggerin könnt ihr euch natürlich vorstellen, an welchem Stress ich derzeit leide: Einladungen zu Events, bei denen nicht mal Z-Promis auftauchen wollen und massenhaft Anfragen für Fototermine von meinem Selfiestick. Zara hat sich übrigens auch bei mir gemeldet. Die meinten, ich soll aufhören, die Marke auf diversen Fotos von mir zu markieren, das wäre rufschädigend. Für mich natürlich. Aber trotzdem finde ich für euch Zeit. Nur für euch, meine geliebten „Bauchfrei-geht-bei-dem-Wetter-schon“-Girls, die noch um halb fünf Uhr morgens zu „All-the-Single-Ladies“ im Club enthusiastisch tanzen, da sie noch auf die Typen hoffen, die Torschlusspanik bekommen und sich an alles ranmachen, was nicht bei drei auf den Bäumen ist.

Meine Tipps sind so überzeugend, Elyas M’Barek hat seine Perle Ende letzten Jahres nicht umsonst verlassen, nachdem ich ihn mit zwei Cosmopolitan in der Hand und ohne Strumpfhose bei minus 10 Grad über den Weg gelaufen bin. Ihr denkt das ist gelogen? Okay ihr habt Recht, als könnte ich mir zwei Cosmopolitan leisten. Stil ist eben für mich auch 2017 ein Fremdwort.

5 Must-Have-Dating-Tipps für Frauen im Frühling 2017

1.Slow-Motion

Ihr erinnert euch bestimmt an die bekannte „Baywatch“-Szene mit Pamela Anderson? Wenn nicht, dann solltet ihr spätestens jetzt ganz schnell aufhören zu lesen, nicht, das sich eure Eltern über den neu erlernten Wortschatz wundern. Zurück zu Pam: Was soll ich sagen? Bis jetzt dachten wir doch alle, dass ihr blondes Haar und die gemachten Brüste ihre Erfolgsquote bei Männern Nähe drölfzig bringt. Doch in Wirklichkeit ist es der langsame Run, der die Herzen katapultartig in die Höhe schlagen lässt. Aus einem einfachen Grund, denn die rechte männliche Gehirnhälfte arbeitet sehr langsam und muss gewisse Reize erst transportieren. In der Linken geht es übrigens nur um Bier und Fußball, da brauchen wir uns nichts vormachen. Also was merken wir uns? Alles ganz, gaanz, gaaanz langsam machen. Reden, essen, aus der Bahn aussteigen: Es kann so einfach sein. Aber Achtung: Die Grenze zwischen „lasziver Diva“ und „kurz vor dem dritten Schlaganfall“ ist schmal. Sehr schmal.

2.Emanzipation

Es soll sie wirklich geben: Die süßen und schüchternen Mädchen, die auf geheimnisvoller Weise attraktiv wirken und schwer zu haben sind. Das sind auch locker die, die früher das Extra von der „Bravo-Girl!“ geklaut haben, um sich damit freche Flechtfrisuren zu zaubern und in der Schule damit angeben zu können. So wollen wir nicht sein. Wir sollten eher die sein, die auf einen Typen zusteuern, sagen „Hey, ich habe in mein Bett geschissen, darf ich heute bei dir schlafen?“ und danach in einem peinlichen Moment des Schweigens die eigene Nummer gekonnt in sein Handy eintippen. Das ist Emanzipation, meine Damen, ab heute jagen wir!

3.Schminkprofis

Wer euch erzähle möchte, dass ihr ohne Schminke schön ausseht, lügt. Denn entweder sagt das eure Mutter (die muss), Werbung für Kosmetik, die euch natürlich aussehen lassen will (die kann) oder ein Mann, der euch ins Bett kriegen möchte oder blind ist (der muss, kann und hat keine andere Wahl). Was ich eigentlich damit sagen will, ist, dass dieses ganze Make-Up-Zeug ziemlich teuer ist und der Trend sich praktisch dreimal täglich ändert. Dass das jetzt in erster Linie nichts mit Männer zu tun hat, ist mir bewusst. Da sich aber nun schon der Großteil der Männer mittlerweile besser mit Beauty auskennt als jede zweite Frau und Bill Kaulitz zusammen, solltet ihr immer die neuesten DM-Kollektionen im Hause haben. Wem das zu teuer ist, der kann sich einfach direkt vor Ort die Testprodukte ins Gesicht klatschen. Außer euch geht es so wie mir und ihr bekommt vom reinem Zuschauen Herpes und Bindehautentzündungen. Dann geht besser ungeschminkt zu Douglas, die waschen ihre Pinsel wenigstens einmal im Monat.

4.“Willst du gelten, mach die selten!“

Oder noch besser: Verschwinde von der Bildfläche. Wenn du erst einmal super offen und direkt warst (siehe Punkt 2), kannst du dich wieder vom Gelände vertschüssen. Denn nichts macht heißer als die „Don’t-care-Attitude“. Du musst unbedingt so wenig „caren“, dass der Typ glaubt, du wärst eine Fata Morgana in seinem Vier-Uhr-Morgens-Suff gewesen. Das heißt konkret, dass du auf keine Nachricht, keinen Anruf und auch keinem Rauchzeichen von ihm antwortest. Fürs Erste, denn dann gehen wir automatisch zu Punkt 5 über…

5. Wie Jürgen Trovato

…und zwar beginnt jetzt der spaßige Teil: Das Stalken. Du hörst nicht damit auf, bis du den dritten Vornamen seines Urgroßcousins aus Guatemala kennst. Erst wenn du das erledigt hast, kannst du so viele Brieftauben auf ihn loslassen, wie du möchtest. Ja, Sms tun’s auch. Die sollten aber eine krasse Aussagekraft haben. „Heyyy“ extra, „Wie geht’s“ extra und das Fragezeichen dann auch noch in einer extra Nachricht. Warum nur einmal in seinem langsamen Gedankengang präsent sein, wenn man es auch permanent kann?

Ihr fragt euch bestimmt, warum es diesmal nur fünf Tipps anstatt der üblichen zehn sind, oder? Erstens werde ich pro Artikel und nicht pro Tipp bezahlt und unter anderem sind fünf Tipps sogar überflüssig, solange du Brüste hast! Falls ihr dennoch Fragen habt, könnt ihr gerne mich oder Bridget Jones kontaktieren, unsere Dating-Tipps ergeben ungefähr gleich viel Sinn, nur das sie mehr Geld damit macht als ich.

Also Mädels, viel Glück,

Eure Melanie